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Gebühren

Unsere Gebühren sind stets vorhersehbar und transparent. Wir stellen daher die üblichen Abrechnungsmethoden wie folgt dar:

Gesetzliche Regelung

Gesetzlich vorgesehen ist bei allen deutschen Rechtsanwälten eine Abrechnung auf der Grundlage des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG). Die danach zu berechnenden Gebühren richten sich nach der Höhe des Gegenstandswertes, das heißt nach der Höhe des wirtschaftlichen Interesses, zum Beispiel der Forderungshöhe sowie nach den so genannten Rahmengebühren. Es können zusätzlich individuelle Vereinbarungen getroffen werden, die allerdings die gesetzlichen Gebühren nicht unterschreiten dürfen.

Vergütungsvereinbarung nach Zeitaufwand

In geeigneten Fällen schließen wir eine Vergütungsvereinbarung ab, bei der die anwaltliche Tätigkeit ausschließlich nach dem tatsächlichen zeitlichen Aufwand honoriert wird. Dabei vereinbaren wir im Regelfall einen Stundensatz von 200,00 bis 250,00 EUR. Eine regelmäßige zeitnahe Abrechnung gewährleistet dabei die Transparenz und Prüfbarkeit der entstehenden Kosten.
In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass in gerichtlichen Verfahren Vergütungsvereinbarungen nicht getroffen werden dürfen, die zu einer Unterschreitung der gesetzlichen Gebühren führen würden (§ 49b BRAO).

Außergerichtliche Tätigkeit

Für den Bereich der außergerichtlichen Beratung sind seit dem 1. Juli 2006 keine gesetzlichen Gebühren mehr geregelt. Stattdessen legt der Gesetzgeber in § 34 RVG fest, dass für die außergerichtliche Beratung, für die Ausarbeitung eines schriftlichen Gutachtens und für die Tätigkeit als Mediator der Rechtsanwalt auf eine Gebührenvereinbarung hinwirken soll. Wird keine Vereinbarung getroffen, erhält der Rechtsanwalt Gebühren nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts bzw., wenn der Mandant Verbraucher ist, für die Beratung oder für die Ausarbeitung eines schriftlichen Gutachtens eine Gebühr in Höhe von jeweils höchstens 250,00 Euro, für das Erstberatungsgespräch in Höhe von höchstens 190,00 Euro.
Die außergerichtliche Vertretung richtet sich nach den VV 2400ff. Der Gebührenrahmen beträgt 0,5 bis 2,5. Eine höhere Gebühr als 1,3 darf berechnet werden, wenn die Tätigkeit umfangreich oder schwierig ist.
Bei einer außergerichtlichen Einigung beträgt die Einigungsgebühr nach VV 1000 1,5. Eine Einigung liegt vor, wenn durch das Mitwirken des Rechtsanwalts ein Vertrag geschlossen wird, durch den der Streit oder die Ungewissheit der Parteien über ein Rechtsverhältnis beigelegt wird.

Gerichtliche Vertretung

Bei der gerichtlichen Vertretung durch einen Rechtsanwalt fallen in der Regel eine Verfahrens- und eine Terminsgebühr nach den Nummern 3100ff VV RVG an. Im gerichtlichen Verfahren beträgt die Verfahrensgebühr 1,3 und die Terminsgebühr 1,2, sodass in der Regel 2,5 Gebühren entstehen. Im Berufungs- und Revisionsverfahren erhöhen sich die Gebühren.
Einigen sich die Parteien, nachdem ein Rechtsstreit anhängig geworden ist, beträgt die Einigungsgebühr 1,0.

Straf- und Bußgeldsachen (Ordnungswidrigkeiten)

Strafsachen sind in Teil 4, Bußgeldsachen in Teil 5 des VV geregelt. Es entstehen immer die Grundgebühr für das erste Einarbeiten in den Sachverhalt, ferner jeweils eine Verfahrens- und ggf. eine Terminsgebühr im Ermittlungsverfahren und im gerichtlichen Verfahren.

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