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Kindesunterhalt

Kindesunterhalt- Fachanwalt für Familienrecht

Unmittelbar nach einer Trennung ist der Kindesunterhalt zu regeln. Den Anspruch kann der  Elternteil geltend machen bei dem das Kind nach der Trennung lebt.
Die Höhe des Kindesunterhalts richtet sich nach dem Nettoeinkommen des unterhaltspflichtigen Elternteils.
Das Nettoeinkommen ist bei Einkünften aus angestellter Tätigkeit relativ einfach zu ermitteln, indem auf das durchschnittliche Einkommen in den letzten 12 Monaten abgestellt wird.

Bei Selbständigen, Gewerbetreibenden und Einkünften aus Vermietung und aus Kapitalvermögen wird das Einkommen aus dem Durchschnitt der letzten 3 Jahre gebildet.
Der Kindesunterhalt errechnet sich in den meisten Fällen nach der Düsseldorfer Tabelle, nur ausnahmsweise – in besonders günstigen Einkommensverhältnissen – wird der Kindesunterhalt konkret nach dem entsprechenden Bedarf des Kindes ermittelt.

Kindesunterhalt und Auskunftsanspruch

Damit der Kindesunterhalt berechnet werden kann, besteht ein gesetzlicher Auskunftsanspruch zum Einkommen des Unterhaltspflichtigen. Der Unterhalts-
pflichtige muss daher nach entsprechender Aufforderung Auskunft über sein Einkommen erteilen und die entsprechenden Belege (Gehaltsabrechnungen, Steuererklärungen, Steuerbescheide, Lohnsteuerbescheinigung,
Bankbestätigungen etc.) vorlegen. Ein Muster zur Auskunftsaufforderung finden Sie hier.

Kindesunterhalt und Mehrbedarf

Wichtig ist, dass von den Beträgen der Düsseldorfer Tabelle die Kosten einer privaten Krankenversicherung oder einer privaten Schule nicht umfasst sind.
Ferner können zusätzlich zu den Beträgen der Düsseldorfer Tabelle die Kosten für Betreuung (Kindergarten, Hort, Mittagsbetreuung) und die Kosten für Musikunterricht, Nachhilfe sowie Sportunterricht als sogenannter Mehrbedarf gefordert werden. Denkbar sind auch noch weitere Mehrbedarfskosten, die
Sie am besten in einer anwaltlichen Beratung klären. Außerdem kann der Kindesunterhalt nur ab dem Zeitpunkt der Geltendmachung und in der Regel –
bis auf wenige Ausnahmen – nicht rückwirkend gefordert werden. Der Unterhalt sollte daher zeitnah beim Unterhaltsschuldner geltend gemacht werden.

 

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