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Sorgerecht

Sorgerecht – oder der Streit ums Kind

Ergebnisse der Scheidungsforschung

Nach den Ergebnissen der Scheidungsforschung werden Kinder durch die Scheidung umso weniger belastet, je besser es den Eltern gelingt auf die Bedürfnisse der Kinder bei der Trennung und der anschließenden Scheidung Rücksicht nehmen.

Eltern bleiben Eltern – ungestörter Kontakt zu beiden Eltern

Dabei ist es wichtig, dass den Eltern bewusst ist, dass sie trotz der Trennung Eltern bleiben und Kinder dringend einen ungestörten Kontakt zu beiden Eltern brauchen. Je besser die Eltern dies im Blick haben, umso besser geht es den Kindern, auch im Zusammenhang mit einer Trennung und einer sich anschließenden Scheidung. Generell gilt: Je weniger die Eltern streiten, umso besser geht es den Kindern. Dringend zu vermeiden sind deshalb auch verbale Herabsetzungen des anderen Elternteils vor den Kindern.

Kindeswohl steht im Zentrum

Als Fachanwälte für Familienrecht ist uns das Wohl Ihrer Kinder ein besonderes Anliegen. Für uns ist es daher wichtig, dass mit der Trennung eine passende Umgangsvereinbarung getroffen wird, damit für die Kinder der Kontakt zu den Eltern nicht abbricht. Auch die finanziellen Fragen, insbesondere der Kindesunterhalt, sollte so schnell wie möglich geklärt werden.

Sorgerecht bei Trennung und Scheidung

In der Regel ändert sich durch die Trennung und Scheidung am Sorgerecht nichts. Das bedeutet, dass das Sorgerecht weiterhin bei beiden Ehegatten/Eltern gemeinsam verbleibt. Erst wenn ein Elternteil eine Änderung hierzu bei Gericht beantragt, kann es sein, dass das Gericht die elterliche Sorge anders verteilt, sie notfalls sogar ganz auf einen Elternteil überträgt.

Gemeinsame elterliche Sorge – was bedeutet das im Fall der Trennung/ Scheidung?

In der Praxis bedeutet die gemeinsame elterliche Sorge, dass der Elternteil, bei dem sich die Kinder regelmäßig aufhalten, die alltäglichen Dinge bestimmt, also z.B. den Fernsehkonsum, die Freizeitaktivitäten, die Frage der Ernährung, die üblichen Arztbesuche. Der andere Elternteil, der nicht mit dem Kind zusammen lebt, muss nur bei Dingen mitentscheiden, die erhebliche Bedeutung für das Leben des Kindes haben, also z.B. bei einem Umzug, der Wahl der Schule oder Ausbildung und z.B. auch bei einer Reise in ein gefährliches Reiseland. Im Rahmen der gemeinsamen elterlichen Sorge sind daher nur bestimmte Entscheidungen für Kinder gemeinsam von den Eltern zu fällen.

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